Premium Henkel will Wella kaufen Schneiden, waschen, übernehmen

Auf dem Weg zur Nummer zwei: Der Düsseldorfer Henkel-Konzern könnte seine Position im Friseurgeschäft deutlich ausbauen. Klappt das Geschäft mit Wella, könnte Henkel seine Position in Südamerika und Afrika stärken.
Sollte der Kauf mit Wella klappen, stiege der Umsatz um zwölf Prozent. Quelle: ap
Großer Wurf

Sollte der Kauf mit Wella klappen, stiege der Umsatz um zwölf Prozent.

(Foto: ap)

HamburgWella, das ist eine alte Geschichte in Düsseldorf. Eine alte Liebe, wenn man so will. Schon einmal war der Henkel-Konzern an der Traditionsmarke interessiert – bis Procter & Gamble (P&G) aus den USA den deutschen Rivalen ausstach.

Das ist ein paar Jahre her, und nun führt mit Kasper Rorsted ein dynamischer Manager die Henkel-Truppen an und setzt sich hohe Ziele. Offenbar ist Wella aktuell das größte mögliche Übernahmeobjekt. „Ja, wir schauen uns das an“, sagt ein Manager. Angeblich gibt es ein Gebot. Darauf angesprochen, hüllt sich ein Sprecher in Schweigen: „No comment, kein Kommentar.“

 
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