Im ersten Halbjahr 2003 stieg die Zahl der Fluggäste um 3,4 Prozent
Mehr Passagiere auf deutschen Flughäfen

Von Januar bis Juni sind mehr Passagiere von deutschen Flughäfen aus gestartet als ein Jahr zuvor. Etwa 32,7 Millionen Menschen und damit 3,4 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2002 reisten von deutschen Flughäfen aus, teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden mit.

Reuters WIESBADEN. Der Inlandsverkehr stieg um gut neun Prozent auf 10,5 Millionen Fluggäste an, während die Zahl der Passagiere mit einem Auslandsziel nur um knapp ein Prozent auf 22,2 Millionen zulegte. Die meisten Fluggäste reisten nach wie vor in das europäische Ausland - mit 17,2 Millionen 2,1 Prozent mehr als vor einem Jahr.

Das beliebteste Zielland war erneut Spanien, wohin vier Millionen Menschen flogen. Das Aufkommen in das südeuropäische Land wuchs damit um 4,3 Prozent, auch die Passagierzahlen in die Tourismus-Hochburgen Balearen (plus 3,2 Prozent) und die Kanaren (plus fünf Prozent) legten zu. Einen Einbruch von mehr als 14 Prozent verzeichnete indes der Flugverkehr in die Türkei. Auch nach Griechenland reisten gut sechs Prozent weniger Passagiere aus Deutschland als noch vor Jahresfrist.

Nach Afrika sank das Passagieraufkommen um fast 17 Prozent, wobei die Zahl der Fluggäste nach Tunesien um mehr als ein Drittel und nach Ägypten um rund ein Fünftel sank. In die USA reisten knapp zwei Prozent mehr Menschen als im ersten Halbjahr 2002, in die Dominikanische Republik und nach Mexiko jeweils gut elf Prozent mehr.

Der Flugverkehr nach Asien ging um 4,7 Prozent zurück und litt den Statistikern zufolge auch unter der Lungenkrankheit Sars. So sank die Zahl der Passagiere nach China um knapp 21 Prozent und nach Hongkong um mehr als 42 Prozent.

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