Indonesien
Radikale Prediger fordern Starbucks-Boykott

Muslimische Organisationen in Südostasien rufen zum Protest gegen Starbucks auf. Der Grund: Die Kaffeehauskette setzt sich für die gleichgeschlechtliche Ehe ein. Auch andere Konzerne sind im Fokus religiöser Hardliner.

BangkokWer im Zentrum von Jakarta bei Starbucks einen Kaffee trinken möchte, muss erst durch eine Sicherheitskontrolle wie am Flughafen. Vor dem Eingang der Filiale in der Nähe von Indonesiens Nationaldenkmal kontrolliert ein Wachmann das Gepäck der Gäste. Die Vorsicht ist nachvollziehbar: Anfang 2016 kam es in der Niederlassung der US-Kette zu einem Anschlag islamistischer Attentäter, die bei ihrem Angriff vier Menschen töteten. Starbucks schloss daraufhin zeitweise sämtliche Filialen in der indonesischen Hauptstadt.

Anderthalb Jahre nach der Attacke von Extremisten gerät das Unternehmen nun auch ins Visier religiöser Gruppen, die in mitten in der indonesischen Gesellschaft stehen. Anführer einflussreicher muslimischer...

 
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