Premium Insolvenzgefahr wächst Air Berlin hat keinen Plan B für Niki

Kein neues Angebot der IAG, zähe Gespräche mit Thomas Cook: Im Ringen um die Übernahme der Air-Berlin-Tochter Niki mahnt der Insolvenzverwalter Kebekus zur Eile. Alternativ bereitet er die Pleite auch für Niki vor.
Platzt die Übernahme durch die Lufthansa, bleibt nur noch die Insolvenz. Quelle: imago/Rüdiger Wölk
Niki-Flieger

Platzt die Übernahme durch die Lufthansa, bleibt nur noch die Insolvenz.

(Foto: imago/Rüdiger Wölk)

FrankfurtEs wird eng bei der insolventen Air Berlin. Angesichts der Bedenken der EU-Kommission wachsen die Sorgen um die Zukunft von Niki. Natürlich sei den Wettbewerbshütern ein optimaler Kaufpreis zunächst egal, die Wettbewerbssituation stünde im Vordergrund, sagte Frank Kebekus, der Generalbevollmächtigte von Air Berlin, dem Handelsblatt: „Aber die EU-Kommission muss erkennen, dass das einzige Alternativszenario zu einem Lufthansa-Deal die Insolvenz von Niki ist.“

 
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