"Keine Zerschlagung geplant"
Stahlhändler Klöco streicht 360 Stellen

Beim Duisburger Stahlhändler Klöckner & Co (KlöCo) will der neue US-Eigentümer LGB 360 der derzeit rund 1800 Arbeitsplätze in Deutschland streichen.

HB DÜSSELDORF. Der Stellenabbau laufe nicht auf eine Zerschlagung des Traditionsunternehmens hinaus, betonte eine Unternehmenssprecherin am Freitag in Duisburg. Mit den Plänen passe sich das Unternehmen den veränderten Marktbedingungen an. Die Niederlassungen in Hamburg, Berlin, Hannover und Bamberg sollen geschlossen werden. Insgesamt werde Klöco aber weiter wachsen.

Die US-Fondgesellschaft Lindsay Goldberg Bessemer (LGB) hatte den traditionsreichen Stahlhändler Ende 2004 von der WestLB gekauft. Der Bank war Klöco als Pfand zugefallen, nachdem der vormalige Eigentümer, die britische Rohstofffhandelsgruppe Balli, seinen Kreditverpflichtungen nicht nachgekommen war.

LGB-Deutschlandchef Dieter Vogel sagte der „Rheinischen Post“ zufolge, seine Gesellschaft sei an einem langfristigen Engagement an Klöco interessiert. Die durchschnittliche Haltzeit von Beteiligungen betrage bei LGB sieben Jahre.

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