Kik-Chef Heinz Speet
„Zu uns kommt auch der Porsche-Fahrer“

PremiumKik-Chef Heinz Speet erklärt im Interview, warum er im Tarifstreit mit Verdi keinen Kompromiss sieht, was nach der Expansion der Einzelhandelskette kommt – und wofür er Werder Bremen dankbar ist.

BönenStolz stellt sich Heinz Speet vor die mannshohe Deutschland-Karte in seinem Büro. Der Chef von Kik (Abkürzung von „Der Kunde ist König“) zeigt auf die Tausenden roten Fähnchen, jedes markiert eine Kik-Filiale. Alle werden aus der Zentrale im westfälischen Bönen beliefert – normalerweise mit der Bahn.

Herr Speet, können Sie das Wort Streik überhaupt noch hören? Gerade erst hat die Lokführergewerkschaft ihren Warentransport behindert. Und es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Verdi wieder Ihr Zentrallager bestreikt, um dort den Einzelhandelstarif durchzusetzen.
Dafür habe ich überhaupt kein Verständnis. Was Sie hier vorfinden, ist eine eigenständige Logistik...

 
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