Kolumne – Future Lab
Amazons Kochbox-Kopie

PremiumAmazon will künftig „Essensboxen“ mit gebrauchsfertigen Kochzutaten produzieren – ein Konzept, dass sich der Online-Riese sich bei einem kleinen Start-up abgeschaut hat. Ihm gegenüber hat der Konzern einen großen Vorteil.

Bekanntlich herrscht im Silicon Valley Rundumversorgung. Google, Facebook, aber auch Start-ups tischen ihren Angestellten täglich erstklassige Mahlzeiten auf, bei Bedarf gern vegan oder glutenfrei. Da viele Programmierer so nicht mehr wissen, wie man Nudeln kocht, erfand die Tech-Branche auch für dieses Problem eine Lösung.

Das Start-up Blue Apron etwa liefert Kochanfängern bereits abgemessene frische Zutaten für das Abendessen direkt ins Haus. Die New Yorker Gründer sind die derzeit größten Anbieter für Kochboxen in den USA, gefolgt vom deutschen Anbieter Hello Fresh, und gingen Ende Juni an die Börse. Doch wenige Tage vor dem Debüt gab Amazon die...

 
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