Premium Kommentar zu Air Berlin Keine Zeit für Experimente

Air Berlin steckt im Dilemma: Etihad sichert der Airline frisches Kapital, zwingt sie aber zugleich zur teuren US-Expansion. Vorrangiges Ziel für den neuen Chef muss die Stabilisierung des Betriebs sein. Ein Kommentar.
Den Verkehr in Richtung USA auszubauen ist weder innovativ noch intelligent. Quelle: dpa
Flugzeug von Air Berlin

Den Verkehr in Richtung USA auszubauen ist weder innovativ noch intelligent.

(Foto: dpa)

Ob Thomas Winkelmann, seit Februar CEO der schwer angeschlagenen Fluggesellschaft Air Berlin, an seinen ersten Tagen nur noch die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen hat, ist nicht bekannt. Fest steht: Er hätte guten Grund dazu.

Die zweitgrößte deutsche Airline befindet sich in einer äußerst heiklen Situation. Einerseits muss sie die zur Sanierung dringend erforderliche Dreiteilung bewältigen, will sie überhaupt noch überlebensfähig bleiben. Andererseits bringt diese Dreiteilung aktuell noch nicht die so sehnlich erwarteten Entlastungen, das wird noch dauern. Dieser Schwebezustand trifft zudem auf Rahmenbedingungen, in denen der Wettbewerb härter wird und die Preise immer weiter sinken.

 

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