Konkurrenz durch neuen Lieferdienst
Post-Vorstand Gerdes reicht Amazon die Hand

PremiumAmazon ist nicht nur einer der wichtigsten Kunden der Post, sondern zunehmend auch Konkurrent. Paket-Chef Gerdes will dennoch mit dem US-Konzern weiterarbeiten. Das Beispiel Großbritannien sollte ihm zu denken geben.

BonnDie Deutsche Post umwirbt ihren wackligen Großkunden Amazon mit einer Charmeoffensive. Man werde selbst für den Fall, dass der Internethändler einen bundesweit konkurrierenden Paketdienst aufzieht, für den US-Konzern weiterarbeiten, sagte der fürs Paketgeschäft verantwortliche Post-Vorstand Jürgen Gerdes dem Handelsblatt. „Andere große Postdienstleister haben ja faktisch erklärt, wer sich von uns abwendet, ist unser Feind. So etwas würden wir garantiert nicht machen, weil das niemandem weiterhilft.“ Der Manager spielt damit vor allem auf Rivalen im Ausland an.

Erstmals äußerte sich Gerdes damit ausführlich zum Vorstoß des US-Versandhändlers, der direkt auf das Kerngeschäft der Deutschen Post zielt. Es sei völlig normal,...

 
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