Konzertveranstalter
Live Nation mit hohem Verlust

Der weltgrößte Konzertveranstalter Live Nation ist im vergangenen Jahr wegen einer Abschreibung tief in die roten Zahlen gesunken. Das US-Unternehmen musste im vierten Quartal 270Millionen Dollar abschreiben.

HB NEW YORK. Grund war der gesunkene Firmenwert nach dem Einbruch der Aktie um rund 60 Prozent im vergangenen Jahr. Als Folge gab es im Schlussquartal 2008 einen Verlust von 337,5 Mio. Dollar und im gesamten Jahr ein Minus von 284,2 Mio. Dollar, wie Live Nation am Montagabend mitteilte.

Der Konzern betonte zugleich, das Geschäft an sich laufe gut: 2008 seien mehr Konzertkarten verkauft worden und auch für dieses Jahr seien populäre Künstler im Tour-Angebot. Der Umsatz stieg im vergangenen Jahr um elf Prozent auf 4,17 Mrd. Dollar.

Live Nation hatte vor einigen Wochen den Plan enthüllt, mit dem ebenfalls amerikanischen Unternehmen Ticketmaster zu fusionieren - der Nummer eins bei Tickethandel und Künstler-Management. Kritiker des Deals warnen davor, dass ein solcher Großkonzern zu viel Macht im Musikgeschäft konzentrieren würde. Die US-Wettbewerbsbehörden prüfen die Fusion.

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