Kreuzfahrt-Unternehmen Carnival
Millionenklagen nach „Costa Concordia“-Havarie

Die Havarie der „Costa Concordia“ vor der italienischen Küste im Januar 2012 könnte die Muttergesellschaft der Reederei teuer zu stehen kommen. Hunderte Passagiere und Bewohner der Insel Giglio wollen klagen.
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Fort LauderdaleNach der Havarie der "Costa Concordia" vor der italienischen Küste wollen Hunderte Passagiere und Bewohner der Insel Giglio gegen das Kreuzfahrt-Unternehmen Carnival in den USA vor Gericht ziehen. Als Muttergesellschaft der Reederei Costa Crociere trage der in Miami ansässige Konzern die Hauptverantwortung für das Unglück mit 32 Toten am 13. Januar, sagte der Anwalt Edward Ricci, der fast 1.000 regionale Tourismusbetriebe vertritt.

Das US-Unternehmen hingegen erklärte, die italienische Reederei sei eine unabhängig agierende Einheit, jegliche Klagen seien daher in Italien einzureichen. Die Kläger fordern Schadenersatz von mehreren zehn Millionen Dollar. Ob es tatsächlich zu einem Prozess kommt, ist aber noch unklar.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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