Kritik an Telefongebühren
„Alte“ Bahncard 160 000 Mal verkauft

Die Deutsche Bahn sieht sich zwei Wochen nach dem Start ihres geänderten Preissystems von der regen Nachfrage nach den neuen Bahncards bestätigt.

HB/dpa BERLIN. Die wieder eingeführte Karte mit der alten 50-Prozent-Ermäßigung sei in den ersten 14 Tagen 160 000 Mal verkauft worden, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Schon in der ersten Woche waren 100 000 Exemplare abgesetzt worden. Von der Bahncard mit 25 Prozent Rabatt seien nun 49 000 Stück verkauft. Wegen anhaltender Kritik hatte die Bahn ihr Preissystem zum 1. August nach kaum mehr als einem halben Jahr erneut reformiert. Auch die Sparpreise für Frühbucher wurden dabei vereinfacht.

Die Verbraucherzentralen kritisierten unterdessen, die Gebühren für telefonische Bahnauskünfte seien zu teuer. Wegen der „horrenden Kosten“ seien Fahrplaninformationen und Buchungen für Kunden ohne Internet ein teures Vergnügen, teilte der Verbraucherzentrale Bundesverband in Berlin mit. Neben der bahneigenen Auskunft bietet seit kurzem auch der Telefondienstleister Telegate Zugauskünfte an. Vor allem dieses Angebot sei mit 1,19 Euro pro Minute zu teuer, bemängelten die Verbraucherschützer. Die Bahn verlangt für ihre eigene Hotline durchschnittlich 0,60 Euro pro Minute. Zu wünschen sei ein Telefonservice, der nicht mehr als zwölf Cent pro Minute koste, hieß es von den Verbraucherzentralen.

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