Küchengeräte-Spezialist
WMF verringert sein Ergebnis

Kein Glanzstart für WMF: Der Küchengeräte-Spezialist verringert sein Ergebnis. Schuld sei die schwächere Nachfrage aus dem europäischen Ausland. Doch nach wie vor erwartet WMF 2013 einen Umsatz-Zuwachs von fünf Prozent.
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GeislingenDer schwäbische Küchengeräte-Spezialist WMF leidet unter der anhaltenden Wirtschaftsschwäche in Europa. Im ersten Quartal des Jahres verringerte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern um 18 Prozent auf 20,6 Millionen Euro, wie der Konzern am Mittwoch in Geislingen. Das sei auf den Umsatz zurückzuführen, der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 240,6 Millionen Euro um ein Prozent ebenfalls zurückging.

Insbesondere die schwächere Nachfrage aus dem europäischen Ausland sei bestimmend für diese Entwicklung gewesen. Der Umsatz im Ausland ging mit 107,6 Millionen Euro um zehn Prozent zurück, im Inland wuchs er um 7 Prozent auf 133 Millionen Euro. Rückgänge verbuchte WMF in den Geschäftsbereichen Tisch und Küche, Hotel und Kaffeemaschinen.

Zwar sei der Jahresstart verhalten gewesen, aber der Umsatzanstieg von 13 Prozent im April stütze die Erwartungen an das Gesamtjahr, wie es hieß. Nach wie vor soll der Umsatz im Schnitt um fünf Prozent wachsen. 2012 hatten die Geislinger die Umsatzmilliarde geknackt.

WMF bekommt mit Peter Feld von August an einen neuen Vorstandschef. Der bisherige Beiersdorf-Vorstand verfügt über eine breite internationale Erfahrung und löst Thomas Klapproth ab, der bereits Ende Mai das Unternehmen verlassen hatte.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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