Lager gut geräumt
Handel mit Sommerschlussverkauf zufrieden

Zum Abschluss des Sommerschlussverkaufs gab es beim Handel überwiegend zufriedene Gesichter. Die Lager seien gut geräumt, die Sommerware fast vollständig verkauft worden, hieß es am Samstag bei den Einzelhandelsverbänden.

HB BERLIN. Angesichts der Witterung hätten die Kunden vor allem nach leichter Kleidung gegriffen. „Alles, was auf der blanken Haut zu tragen ist, ist weggegangen“, sagte der Geschäftsführer des Einzelhandelsverbandes Nordsee, Wolfgang Brakhane. Auch der Verkauf von Sportartikeln und Gartenmöbeln sei gut gelaufen. „Wir sind in diesem Jahr vom Wetter geküsst worden.“

„Der SSV war zufriedenstellend bis gut“, sagte der Geschäftsführer des hessischen Einzelhandelsverbandes, Heiner Dippel, der Nachrichtenagentur dpa. „Der Umsatz liegt etwas über dem Vorjahr.“ Wegen des heißen Wetters sei der Verkauf in den ersten Tagen schleppend angelaufen, habe dann aber aufgeholt. Beim Einzelhandelsverband Baden-Württemberg hieß es, die Kunden hätten auch schon zur Herbstware gegriffen. „Temperatur runter, Einkaufslust rauf“, sagte Geschäftsführerin Sabine Hagmann.

„Es gibt zwar keine gesetzlichen Schlussverkäufe mehr, doch das weiterhin große Interesse der Kunden zeigt, dass der SSV noch lange kein Auslaufmodell ist“, betonte der Hauptgeschäftsführer des Landesverbandes des Bayerischen Einzelhandels, Günter Gross. Gefragt seien neben klassischen Sortimenten wie Bekleidung, Lederwaren und Schuhe vor allem Angebote rund um Sport und Urlaub gewesen. Beim Thüringer Einzelhandelsverband hieß es, die Angebots-Ständer blieben auch nach dem eigentlichen Ende des SSV teilweise stehen. „Die Geschäfte werden alles daransetzen, die Ware bis zur Erhöhung der Mehrwertsteuer verkauft zu bekommen.“

Am bundesweit koordinierten SSV hatten sich nach Angaben des Hauptverbands des Deutschen Einzelhandels (HDE) mehr als zwei Drittel aller Geschäfte beteiligt, auch wenn seit dem Fall der gesetzlichen Einschränkungen im ganzen Jahr preisreduzierte Waren angeboten werden können. Die Händler hatten mit Rabatten von bis zu 70 Prozent gelockt.

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