Lexmark
Druckerhersteller rutscht in die roten Zahlen

Lexmark schreibt im zweiten Quartal einen Millionen-Verlust. Der Druckerhersteller streicht daraufhin rund 500 Stellen. Schuld ist ein teurer Zukauf, aber auch der Smartphone-Boom.
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BangaloreDer Druckerhersteller Lexmark baut nach einem Quartalsverlust Stellen ab. Rund 500 Jobs würden gestrichen, kündigte der Xerox-Rivale am Dienstag mit. Dies entspreche vier Prozent der Belegschaft.

Im zweiten Quartal hätten der starke Dollar und Kosten für die Integration des zugekauften Unternehmens Kofax zu einem Fehlbetrag von rund 36 Millionen Dollar geführt. Im Vorjahreszeitraum hatte es noch knapp 38 Millionen Gewinn gegeben. Der Umsatz fiel leicht auf 891 Millionen Dollar.

Lexmark hatte Kofax im Mai für eine Milliarde Dollar übernommen, um sich mit dem Anbieter von Kundenmanagement-Software breiter aufzustellen. Vor knapp einem Jahr hatten die Amerikaner bereits die schwedische Firma Read Soft gekauft.

Wie auch andere Druckerhersteller leidet Lexmark darunter, dass Firmen verstärkt auf ihre Druckerkosten achten und Kunden immer mehr Aufgaben auch über mobile Geräte wie Smartphones und Tablets abwickeln.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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