Lieferdienst
Deliveroo setzt auf mobile Küchen

Restaurants sollen über mobile Deliveroo-Küchen auch abseits ihrer Standorte Gerichte zubereiten können. Nach Tests in London geht der Lieferdienst mit der Idee in sechs weitere Märkte. Deutschland könnte bald folgen.
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LondonIm harten Wettbewerb der Essens-Lieferdienste will das Start-up Deliveroo mit einem ungewöhnlichen Konzept punkten: Restaurants bekommen die Möglichkeit, über mobile Küchen auch Nutzer weitab von ihren Lokalen zu versorgen. Deliveroo stellt dafür Container mit Koch-Ausstattung zur Verfügung. Nach ersten Tests in London sollen die „Deliveroo Editions“ zunächst in sechs weiteren Märkten eingeführt werden: Frankreich, den Niederlanden, Australien, Hongkong, Singapur und den Vereinigten Arabischen Emiraten. An einem Start in Deutschland noch in diesem Jahr werde ebenfalls gearbeitet, sagte Deliveroo-Manager Felix Chrobog der Deutschen Presse-Agentur.

Dabei sucht Deliveroo sich die Partner aus und schätzt anhand vorliegender Marktdaten ein, welche Küchen in einer bestimmten Gegend erfolgreich sein könnten. Für die nächste Zeit sieht Deliveroo 300 teilnehmende Restaurants als realistische Größenordnung. Dabei könnten die Lokale damit nicht nur in anderen Stadtteilen, sondern auch in anderen Städten und eventuell auch grenzübergreifend liefern. Deliveroo schweben Cluster der Küchen-Containern verschiedener Anbieter an einem Standort vor. Die Küchen sollen von den Restaurants selbst betrieben werden, über die finanziellen Konditionen für sie macht Deliveroo keine Angaben.

Der Markt der Essenslieferdienste ist hart umkämpft. Unter anderem die Berliner Start-up-Fabrik Rocket Internet setzt mit der Beteiligung an Delivery Hero (Lieferheld) stark auf der Geschäft.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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