Liquiditätskrise
Immobilienfirma Vivacon geht das Geld aus

Die angeschlagene Immobiliengesellschaft Vivacon ist nach einem Millionenverlust in Finanzprobleme geraten und will mit Notverkäufen Geld in die Kasse bekommen. Das Unternehmen begründete dies am Freitag in Köln mit der anhaltenden Kapitalmarktkrise.

KÖLN. Wegen einer akuten Liquiditätskrise verhandle das Unternehmen mit den Gläubigerbanken über Stundungsvereinbarungen und die Möglichkeit eines außergerichtlichen Sanierungskonzeptes, teilte Vivacon am Freitag nach Börsenschluss mit. Vorgesehen seien eine kurzfristige Liquiditätsbeschaffung durch Verkauf von Immobilien und gegebenenfalls Beteiligungsvermögen. Ziel der Verhandlungen sei auch die Verlängerung der in diesem Jahr fälligen Portfoliofinanzierungen.

Das im Kleinwerteindex SDax gelistete Unternehmen beantragte nach eigenen Angaben zudem einen Segmentwechsel vom Prime Standard in den weniger stark regulierten General Standard. Die Aktie, im elektronischen Handel nach Ankündigung eines Millionenverlusts 1,3 Prozent im Minus geschlossen hatte, rutschte bereits am Freitagabend im Frankfurter Parketthandel nach der neuen Mitteilung...

 
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