Logistik
Kombiverkehr kriegt keine Staatshilfe

Das Frankfurter Bahnunternehmen Kombiverkehr ist mit seinem Ruf nach staatlicher Unterstützung für die Verlagerung von Lkw-Verkehr auf die Schiene gescheitert. Dies gilt als neuer Rückschlag für den kombinierten Verkehr in Deutschland, also die politisch gewollte Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene.

DÜSSELDORF. „Trotz fortgeschrittener Gespräche mit dem Bundesverkehrsministerium hat der Haushaltsausschuss des Bundestags Hilfe abgelehnt“, sagte Kombiverkehr-Geschäftsführer Armin Riedl dem Handelsblatt. Damit drohen nicht nur Verluste beim Bahn- und Terminalbetreiber, sondern auch die Einstellung von Zügen und Verbindungen.

Seit Herbst 2008 ist das Geschäft um 20 bis 30 Prozent eingebrochen, weil den Kombiverkehr-Kunden wegen der Rezession die Ladung fehlt.

„Wir halten die Absage auch aus umweltpolitischen Gründen für unverständlich“, meinte Riedl. Schließlich unterstütze der Bund ansonsten den kombinierten Verkehr, besonders die Terminalinfrastruktur.

Das Bundesverkehrsministerium bestätigte, dass nach Möglichkeiten gesucht worden sei, das Wegbrechen kombinierter Verkehre zu verhindern. Dazu hätten auf politisch-parlamentarischer...

 
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