Lufthansa
Aktionäre prüfen rechtliche Schritte wegen Streiks

PremiumAktionäre haben die Streiks satt. Sie fordern die Lufthansa auf, vor Gericht zu klären, was Gewerkschaften dürfen. Die Anteilseigener erwägen auch eine eigene Klage. Die Ausstände kosten Hunderte Millionen Euro.

FrankfurtDer vor wenigen Tagen zu Ende gegangene Megastreik des Kabinenpersonals der Lufthansa ruft die Aktionäre von Europas größter Fluggesellschaft auf den Plan. Sie verlangen eine endgültige rechtliche Klärung dessen, was Gewerkschaften dürfen und was nicht. Marc Tüngler, Sprecher der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), sieht hier das Lufthansa-Management in der Pflicht. „Die Eigentümer appellieren an die Verwaltung, hier mehr Mut zu zeigen, ganz neu zu denken“, sagt er dem Handelsblatt. Ein Hebel könnten Schadensersatzklagen sein.

Die Flugbegleiter-Gewerkschaft UFO hatte die rund 19.000 Kabinenmitarbeiter der Kernmarke Lufthansa für sieben Tage zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Über eine halbe Million Passagiere war betroffen. Es...

 
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