Lufthansa-Flugplan
Sobald ein Stein umfällt, fallen ganz schnell weitere

Der Flugplan der Lufthansa ist ein komplexes Gebilde. Die rund 1800 täglichen Flüge der Airline werden normalerweise einen Monat im Voraus geplant. Die Besatzung muss exakt zur Maschine passen – das macht es kompliziert.
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FrankfurtUm die Komplexität des Lufthansa-Flugplans zu erfassen, schaut man am besten den Mitarbeitern im Kontrollzentrum des Drehkreuzes Frankfurt über die Schulter. Die Flugzeugkoordinatoren stehen vor einer Wand von Monitoren, die jedem Börsenhändler zur Ehre gereichen würde. Bis zu 50 Starts in der Stunde werden bei der zentralen Steuerung Hub Control in Frankfurt abgewickelt, 21 verschiedene Dienstleister und andere Beteiligte müssen für jeden Flieger koordiniert werden.

Eine große Herausforderung sind aber vor allem die Umsteigeströme, die in mehreren Wellen täglich organisiert werden müssen. In gewisser Hinsicht ist der Flugplan wie ein Dominospiel: Sobald ein Stein umfällt, fallen ganz schnell weitere. Ein 24 Stunden währender Streik wie für den Freitag angekündigt schmeißt fast alle Steine um.

Die rund 1800 täglichen Lufthansa-Flüge zu mehr als 200 Zielen weltweit werden normalerweise einen Monat im Voraus geplant, wie ein Lufthansa-Sprecher erklärt. Die Planer haben dabei eine Vielzahl von Parametern zu beachten. Dazu gehören der Einsatz des Personals und der Flugzeuge, die jeweils zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein müssen.

Bei den Flugzeugen sind insbesondere die strengen Meilengrenzen für Inspektionen und Sicherheitschecks zu beachten. Ein Jet kann nicht auf eine mehrtägige Tour geschickt werden, wenn er in dieser Zeit in die Großinspektion muss.

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Nicht wenige Stewardessen „shutteln“ zum Einsatz

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