Luxus und Schmuck
Goldenes Frühstück für Tiffany

Der Schmuckhändler Tiffany kann sich über aufpolierte Gewinne freuen. Grund dafür: das Wachstum in Ausland. Und das Weihnachtsgeschäft kommt erst noch.
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HB NEW YORK. Der US-Schmuckhändler Tiffany profitiert von einem starken Wachstum im Ausland und vom Luxus-Boom auf dem Heimatmarkt. Der Edel-Juwelier steigerte nach Angaben vom Mittwoch Umsatz und Gewinn im dritten Quartal deutlich stärker als erwartet. In Erwartung eines brummenden Weihnachtsgeschäfts hob das Unternehmen seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr an.

In den zurückliegenden drei Monaten kletterte Tiffanys Gewinn aus dem fortlaufenden Geschäft auf 55,1 Millionen Dollar. Das ist über ein Viertel mehr als im Vorjahreszeitraum. Ohne Einmalposten betrug das Plus je Aktie 0,46 Dollar und lag damit neun Cent über den Analystenerwartungen. Der Umsatz wuchs um 14 Prozent auf 681,7 Millionen Dollar, rund 30 Millionen mehr als von Analysten geschätzt.

Für das Weihnachtsquartal rechnet der Konzern mit einem Umsatzwachstum von zwölf Prozent. Daher schraubte die Firma mit dem Vorzeigeladen an der New Yorker Fifth Avenue ihre Gewinnprognose für 2010 auf eine Spanne von 2,72 bis 2,77 Dollar je Anteilsschein nach oben. Das sind an beiden Enden zwölf Cent mehr als zuvor. Analysten erwarteten bislang 2,64 Dollar. Tiffany-Aktien legten vorbörslich 2,3 Prozent zu.

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