Luxusflüge in der Kritik
Der üble Beigeschmack der First Class

Wenn Firmenbosse oder Gewerkschafter auf Erste-Klasse-Reise gehen, gilt der Luxus häufig als verrucht. Für große Airlines bleiben die Komfort-Sitze vor allem ein Statussymbol. Üppige Gewinne bringen sie kaum.

DüsseldorfÜber Rettungspakete für Griechenland, Irland oder Portugal zu entscheiden, hat auch seine angenehmen Seiten. Denn wenn Christine Lagarde, Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf Reisen geht, kann sie aus dem Vollen schöpfen. In ihrem Anstellungsvertrag ist explizit festgeschrieben, dass sie ein Anrecht auf Erste-Klasse-Flüge hat, wenn sie mit dem Flugzeug unterwegs ist. Auch Familienmitgliedern soll der gleiche Luxus gegönnt sein.

Anders als im Fall Lagarde kann es in der Wirtschaftswelt aber schnell als verrucht gelten, sich Chateaubriand, erstklassigen Rotwein und Liegekomfort auf Langstrecken zu gönnen. Auf der Hauptversammlung des Stahlkonzerns Thyssen-Krupp in Bochum spielt das heute eine Rolle....

 
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