Mahnung an Mitgliedsunternehmen
Arzneimittelverband: Preiserhöhungen vorsichtig abwägen

Im Streit um steigende Arzneimittelpreis hat der Vorstandschef des Bundesverbands der Arzneimittelhersteller (BAH), Johannes Burges, die Unternehmen zur Vorsicht aufgefordert.

HB DÜSSELDORF. In einem Brief an die Mitgliedsunternehmen des Verbandes, der dem Handelsblatt (Donnerstagausgabe) vorliegt, fordert er, "Preiserhöhungen unter jedem Gesichtspunkt sorgfältig abzuwägen". Zwar gebe es "unbestreitbar einen ökonomischen Nachholbedarf". Auf der anderen Seite könnten Preiserhöhungen von der Politik als "Alibi für erneute preisregulierende Maßnahmen benutzt werden", warnte Burges.

Am 31. Dezember läuft ein zweijähriges Erhöhungsmoratorium aus, zu dem sich die Unternehmen gegenüber der Politik verpflichtet hatten. Die Krankenkassen und die Ärzteschaft erwarten auch ohne Preiserhöhungen einen Anstieg der Arzneimittelausgaben im nächsten Jahr - unter anderem wegen verstärkter Verordnung neuer, besonders teurer Medikamente.

 
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