Markanter Rückgang im 1. Halbjahr
Kuoni erwartet wegen Reiseflaute weniger Umsatz und Gewinn

Der Schweizer Reisekonzern macht den Irak-Krieg und die Lungenkrankheit Sars für den Rückgang verantwortlich

HB/dpa ZüRICH. Der größte Schweizer Reisekonzern Kuoni rechnet im laufenden Jahr angesichts der weltweiten Reisemüdigkeit mit deutlich weniger Umsatz und Gewinn. Der Konzernüberschuss dürfte nur noch die Hälfte der 2002 ausgewiesenen 26,2 Mill. Franken (rund 17 Mio Euro) erreichen, teilte das Unternehmen am Dienstag in Zürich mit. Bei den Netto-Erlösen erwartet Kuoni einen Rückgang um zehn Prozent (2002: 3,7 Mrd Franken). Für die Flaute in der Branche machte der Konzern den Irak-Krieg und die Lungenkrankheit Sars verantwortlich. Auch wenn im 2. Halbjahr eine leichte Erholung eintreten sollte, könne der markante Rückgang in den ersten sechs Monaten nur zum Teil ausgeglichen werden, sagte Kuoni voraus.

Im 1. Halbjahr 2003 fiel der Konzernverlust mit 44,1 Mill. Franken um 7,2 % geringer aus als in der Vergleichszeit 2002. Das Minus vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg jedoch von 34,4 Mill. auf 38,9 Mill. Franken. Der Umsatz verringerte sich um 17 % auf 1,4 Mrd. Franken. Von der Reiseflaute waren fast alle Kuoni-Geschäftsbereiche betroffen. Besonders in Mitleidenschaft gezogen wurden jedoch Großbritannien und Nordamerika sowie Asien.

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