Marktforschungsunternehmen
GfK und KKR – zwei ungleiche Partner

PremiumÜber Jahre hat der Marktforscher GfK die selbst gesteckten Ziele verfehlt. Der Betriebsgewinn brach 2016 sogar um fast 20 Prozent ein. Nun soll der Finanzinvestor KKR helfen, GfK wieder auf Wachstumskurs zu bringen.

MünchenAls Klaus Wübbenhorst 1992 sein Amt antrat, stand es nicht gut um den Marktforscher GfK. Lieferanten habe er Schecks geschickt, statt die Beträge zu überweisen, erinnerte sich der langjährige GfK-Chef später. So habe er erreicht, dass das Geld nicht gleich vom Konto abgebucht wurde.

Solche Tricks muss Gerhard Hausruckinger nicht anwenden. Trotzdem ist der Vorstandssprecher des Nürnberger Unternehmens froh, dass er jetzt einen neuen, starken Partner hat. Der US-Investor KKR habe sich über seine niederländische Gesellschaft Acceleratio 19,3 Prozent der GfK-Aktien gesichert. Das teilte KKR am Mittwoch mit. Damit lasse sich die „Wachstumsstrategie konsequent und schnell umsetzen“.

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