Matthias Müller
Das Flüchtlingskind

PremiumDer Porsche-Chef bezieht als Topmanager klar Position. Er rüttelt auf mit seinen Aussagen zur Verantwortung der Wirtschaft in der Flüchtlingsfrage – ein Thema, bei dem sich die Wirtschaftselite eher kleinlaut gab.

StuttgartEin Porsche-Chef, der seine Vorstandskollegen in anderen Konzernen moralisch in Verlegenheit bringt? Matthias Müller lag das sicher fern, als er der „Süddeutschen Zeitung“ jüngst ein Interview gab. Und doch rüttelte er auf mit seinen Aussagen zur Verantwortung der Wirtschaft in der Flüchtlingsfrage.

„Es ist an der Zeit, dass Wirtschaftslenker zu bestimmten Dingen ihre Meinung sagen. Wir müssen uns Extremismus entgegenstellen und Haltung zeigen“, hatte Müller gefordert. Damit bezog der 62-Jährige als erster deutscher Topmanager öffentlich Stellung zu einem Sujet, bei dem sich die Wirtschaftselite bislang ansonsten eher kleinlaut gab.

Müller, selbst Flüchtlingskind, weiß, wovon er spricht

Müller als...

 
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