Medienprojekt von Red-Bull-Milliardär Mateschitz: „Metternich war ein Lehrbub gegen das, was heute passiert“

Medienprojekt von Red-Bull-Milliardär Mateschitz
„Metternich war ein Lehrbub gegen das, was heute passiert“

PremiumDer exzentrische Red-Bull-Milliardär Dietrich Mateschitz will den klassischen Medien Konkurrenz machen – und gründet in seiner Heimat ein umstrittenes Wahrheitsprojekt. Auf ein Thema hat er es besonders abgesehen.

Die Selbststilisierung als heimattreuer Österreicher gehört für Dietrich Mateschitz zur Grundausstattung seines medialen Auftritts. Auf einer abgelegenen Alm in der Oststeiermark hat der Herrscher über das Red-Bull-Reich kürzlich ein Journalistenduo der „Kleinen Zeitung“ zur Audienz gebeten.

Umgeben von einem imposanten Bergpanorama durften die beiden Abgesandten des Presse-Monopolisten seiner Heimat dem 72-Jährigen Fragen stellen – eine seltene Ehre.

Denn die Medien und die Politik im eigenen Land verachtet Mateschitz eigentlich. So nutzt der Anhänger des US-Präsidenten Donald Trump das Interview auch, um eine Initiative anzukündigen, die dem unabhängigen Journalismus Konkurrenz machen soll.

Über seine neue Privatstiftung „Quo Vadis Veritas“ („Wohin geht...

 
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