Modekette
Adler-Vorstand gegen Übernahmeangebot

Die Modekette Adler wehrt sich gegen die Übernahme durch das Bekleidungsunternehmen Steilmann. Der Vorstand und der Aufsichtsrat finden den gebotenen Preis zu niedrig und empfahl seinen Aktionären, das Angebot abzulehnen.
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HaibachVorstand und Aufsichtsrat der Modekette Adler haben den Aktionären empfohlen, das Übernahmeangebot des Bekleidungsunternehmens Steilmann abzulehnen. Der gebotene Preis von 6,29 Euro je Aktie sei zu niedrig, hieß es am Montag im unterfränkischen Haibach bei Aschaffenburg. Grundsätzlich begrüße man aber, dass Steilmann und sein Partner die wesentlichen Standorte, Firmensitz und Geschäftsmodell beibehalten und Adler als börsennotiertes Unternehmen fortführen wollten.

Steilmann und eine Investmentgesellschaft haben nach eigenen Angaben bereits eine verbindliche Kaufvereinbarung über 49,9 Prozent der Aktien mit dem Hauptaktionär, dem Finanzinvestor BluO, abgeschlossen.

Adler betreibt fast 170 Modemärkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz und beschäftigt etwa 4400 Mitarbeiter. 2012 setzte die Kette 506 Millionen Euro um, machte aber nur 10 Millionen Euro Gewinn. BluO hatte 2009 die Adler-Mehrheit vom Handelskonzern Metro erworben.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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