Modekette plant Filialen in deutschen Kleinstädten
H&M will Provinz erobern

Hennes & Mauritz hat die deutschen Großstädte offenbar ausreichend abgedeckt. Jetzt sei die Modekette an dem Punkt angelangt, in die Provinz zu gehen, sagte H&M-Chef Eriksen.

HB BERLIN. Der schwedische Modekonzern Hennes & Mauritz (H&M) will in der deutschen Provinz expandieren. "Wir haben vor 20 Jahren in den Großstädten begonnen. Jetzt sind wir an dem Punkt angelangt, in die kleineren Städte zu gehen", sagte Vorstandschef Rolf Eriksen der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Der H&M-Chef kündigte für das kommende Jahr die Eröffnung von 15 bis 25 neuen Filialen in Deutschland an. Derzeit betreibt das Unternehmen hierzulande 239 Geschäfte. Interessant für die Expansion seien Standorte ab etwa 50.000 Einwohnern, erläuterte Eriksen. "Die Leute dort freuen sich, wenn wir kommen. Wenn wir ankündigen, in einer Region einen Shop zu eröffnen, bestürmen uns mitunter die Bürgermeister, wir sollen in ihre Stadt kommen."

H&M erreicht Eriksen zufolge einen Marktanteil von 3,5 Prozent am deutschen Textilhandel. In Schweden seien es zwölf Prozent. Da gebe es also "noch viel zu tun". Zugleich wurde Eriksen mit den Worten zitiert, dass Deutschland für H&M der stärkste Markt sei und "für lange Zeit unser erfolgreichster Markt bleiben" werde.

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