Modeunternehmen
Strenesse sucht einen Kompagnon

Die Zahl der Filialen soll innerhalb von wenigen Jahren verdreifacht werden. Um das finanziell stemmen zu können, sucht Strenesse sich nun einen Investor. Anders bei den Kollektionen: Die sollen gestrafft werden.
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NördlingenDas Modeunternehmen Strenesse ist auf der Suche nach einem Investor, um sich Geld für das weitere Wachstum zu beschaffen. Der neue Chef Luca Strehle will das Filialnetz innerhalb von drei Jahren auf 40 Standorte verdreifachen.

„Im Zuge unserer Expansionspläne sind wir auch in Gesprächen mit möglichen Partnern“, sage er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Ein mehrheitlicher Verkauf kommt für Strehle aber nicht infrage. „Wichtig ist mir, dass wir ein familiengeführtes Unternehmen bleiben.“

Der 37-Jährige hatte im April den Vorstandsvorsitz von seinem Vater Gerd Strehle übernommen und will das Unternehmen mit Sitz in Nördlingen deutlich ausbauen. „Mit unseren fast schon konstanten 70 Millionen Euro Umsatz sind wir weder klein noch groß“, beschrieb er das Strenesse-Dilemma.

Durch die neuen Filialen - noch in diesem Jahr in Stuttgart und später in Berlin - hofft er auf einen Wachstumsschub. Zudem will er Kosten einsparen und in der Zentrale in Nördlingen rund 20 der 200 Arbeitsplätze streichen.

Die Kollektionen sollen von 600 auf 400 Teile gestrafft werden, um Einsparungen bei Werbung und Marketing zu ermöglichen. „Das Unternehmen ist momentan nicht groß genug, um drei Linien zu vertreiben, es geht darum, unsere Kräfte zu konzentrieren.“

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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