Moleskine
Eine Kladde für sich

PremiumGründerin Maria Sebregondi machte Moleskine zum Kult. Die schwarzen Notizbücher mit dem Gummiband sind ein Welterfolg. Nun will sie die Kladde ins Internetzeitalter führen – und auch die „Digital Natives“ begeistern.

MailandDer Weg führt über einen unauffälligen Mailänder Hinterhof. Hier, in der zweiten Etage im ehemaligen Industrieviertel Isola liegt die Zentrale der Kultmarke Moleskine. Draußen Old Economy, drinnen ein Mix aus Tradition und High Tech: Loft-Besucher melden sich am Empfang per Touchscreen an. An den wenigen Stellwänden hängen iPads neben den klassischen schwarzen Kladden an der Wand, in den Regalen warten Prototypen für neue Notizbücher, auf den Tischen liegen große Buchstaben, ausgeschnitten aus Karton.

Der Kopf hinter diesem Mix ist die Soziologin und Übersetzerin Maria Sebregondi. Eine Glastür und eine Treppe nach unten trennen ihr Büro von den rund 200...

 
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