Nach Fahrradhersteller-Pleite
Gericht entscheidet über Mifa-Insolvenz

Als der Fahrradhersteller Mifa Insolvenzantrag stellte, war der Aufschrei groß. Zuvor war ein interessierter Investor überraschend abgesprungen. Nun entscheidet ein Gericht über den Insolvenzantrag.
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SangerhausenDas Amtsgericht Halle wird kommende Woche über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim Fahrradhersteller Mifa (Sangerhausen) entscheiden. Zuvor müssten noch einige Unterlagen geprüft werden, teilte ein Sprecher des Gerichts am Dienstag mit. Die Mifa hatte Ende September den Antrag gestellt, nachdem der indische Fahrradhersteller Hero Cycles als möglicher Investor von Bord gegangen war.

Der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther sucht nach einem Investor für das Unternehmen mit 600 Beschäftigten. Seinen Angaben zufolge ist es gelungen, die Beziehungen zu Lieferanten und Kunden weiter zu stabilisieren. Die Auftragslage für das Jahr 2015 entspreche in etwa der des laufenden Jahres.

Beschließt das Gericht die Eröffnung des Insolvenzverfahrens, beruft es in der Regel einen Insolvenzverwalter. Üblicherweise wird es der vorläufige Insolvenzverwalter. Dieser sichtet das vorhandene Vermögen, prüft die Bücher sowie die bestehenden Forderungen und hat praktisch das Sagen im Haus.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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