Nach Frachtboom
HHLA hebt Prognose an

Der Frachtboom der vergangenen Monate lässt die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) optimistischer in die Zukunft schauen: Umsatz und Gewinn sollen im laufenden Jahr deutlich zulegen.
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HamburgAn den Kaimauern im Hamburger Hafen ist von Konjunkturabkühlung keine Spur: Die HHLA, der größte Hafenlogistikkonzern der Hansestadt, berichtet von florierenden Geschäften und hat seine Prognose angehoben. Die Zahl der an den HHLA-Terminals in Hamburg und im Schwarzmeerhafen Odessa bewegten Boxen sei zwischen April und Juni binnen Jahresfrist um 27,5 Prozent auf rund 1,8 Millionen gestiegen. Damit habe sich die HHLA erneut besser geschlagen als die konkurrierenden Häfen Rotterdam, Antwerpen und Bremerhaven. „Die Geschäftsentwicklung in den ersten sechs Monaten hat unsere bisherige Erwartung übertroffen“, erklärte Vorstandschef Klaus-Dieter Peters am Freitag und hob das Ziel für das Gesamtjahr leicht an.

Unter der Voraussetzung, dass die jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten die Konjunktur nicht dauerhaft beeinträchtigten, gehe der Vorstand bei Umsatz und Ergebnis nun von Steigerungsraten „im Bereich von 15 Prozent“ aus. Beim Containerumschlag sei sogar ein Zuwachs um ein Fünftel möglich. Bisher hatte die Hamburger Hafen- und Logistik AG (HHLA) beim Umsatz eine Steigerungsrate in einer Spanne zwischen zehn und 15 Prozent in Aussicht gestellt. Die Zahl der bewegten Container sollte um mehr als zehn Prozent steigen.

Beim Betriebsgewinn legte das Unternehmen im zweiten Quartal allerdings nicht so stark zu. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen des börsennotierten Teilkonzerns Hafenlogistik kletterte um acht Prozent auf 46 Millionen Euro und lag damit unter den Markterwartungen. Branchenexperten hatten mit fast 49 Millionen Euro gerechnet.

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