Nach Fusion mit der Deutschen Börse
NYSE-Manager glaubt langfristig an neue Arbeitsplätze

Als Folge der Fusion von NYSE Euronext und Deutscher Börse soll es laut Lawrence Leibowitz außerhalb der USA zunächst zu einem höheren Stellenabbau als innerhalb kommen. Langfristig hat der NYSE-Manager aber Hoffnung.
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New YorkNach Einschätzung eines hochrangigen Managers der NYSE Euronext wird es bei einer Fusion mit der Deutschen Börse außerhalb der USA zunächst zu einem höheren Stellenabbau als innerhalb des Landes kommen. „Kurzfristig werden mehr Jobs außerhalb der USA wegfallen“, sagte der fürs operative Geschäft zuständige Lawrence Leibowitz am Montag vor einem Unterausschuss des US-Repräsentantenhauses. Es würden nur wenige Stellen in den USA gestrichen. Auf lange Sicht werde es zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen in Amerika und im Ausland kommen.   

Die Deutsche Börse hatte im Februar mit der NYSE vereinbart, über einen Aktientausch mit den Amerikanern zu fusionieren. Die Aktionäre der Deutschen Börse sollen 60 Prozent am künftigen Börsenriesen halten. Von dem Zusammenschluss, der bis Jahresende in trockenen Tüchern sein soll, versprechen sich die beiden Unternehmen Einsparungen von rund 400 Millionen Euro jährlich sowie Umsatzsteigerungen von mindestens 150 Millionen. Der größte Teil der Einsparungen - 130 Millionen Euro - soll aus der Nutzung einer gemeinsamen Handels- und Abwicklungstechnologie kommen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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