Premium Nachhaltiger Kakao-Anbau Keimende Hoffnung

Kinderarbeit, Plackerei, Armut: Wer kann, sucht in Westafrika nach Alternativen zum Kakao-Anbau. Die Schokoladen-Konzerne fürchten inzwischen um ihr Geschäftsmodell – und wollen die Kleinbauern davon überzeugen, dass ein effizienter Anbau ein nachhaltiges Business sein kann. Doch der Kulturwandel braucht Zeit, wie eine Reise durch Ghana zeigt.
Die Bohnen trocknen in der Sonne, bevor die Kleinbauern sie säckeweise verkaufen. Quelle: Barry Callebaut
Kakao-Trocknung

Die Bohnen trocknen in der Sonne, bevor die Kleinbauern sie säckeweise verkaufen.

(Foto: Barry Callebaut)

Accra, KumasiEmmanuel Lamptey steht im ghanaischen Busch und schaut verlegen. Die Brücke zu seinem Stück Land ist schon länger kaputt, nun ist sein Besucher mit dem Geländewagen im Matsch steckengeblieben. Lamptey ist das unangenehm, ebenso die Häuser aus Lehm, der Versammlungsplatz mit seinem löchrigen Palmwedel-Dach, die greifbare Armut eben. Eigentlich wollte Lamptey schon längst weg sein, entschuldigt er sich: in der quirligen Hauptstadt Accra wohnen, als Kellner, Taxifahrer oder sogar als Bürokraft arbeiten.

 

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