Neue Eigenmarken
Lidl handelt jetzt auch mit "fairen" Waren

Der Discounter Lidl startet in seinen knapp 2700 deutschen Filialen mit dem Verkauf „fair gehandelter Ware“ aus der Dritten Welt.

HB NECKARSULM. Unter der Eigenmarke „Fairglobe“ biete Lidl am Montag fair gehandelten Bioröst- und Instantkaffee, Orangensaft, Schokolade, Biobananen und Biohonig an, teilte das Unternehmen mit Sitz in Neckarsulm (Kreis Heilbronn) am Freitag mit.

Die Verbraucher könnten die Produkte am „TransFair“-Siegel erkennen. Lidl führe als erste Handelskette ein Fairtrade-Sortiment mit einer Eigenmarke ein. Zu den Standards des fairen Handels zählen nach Angaben des Unternehmens die Zahlung eines Mindestpreises und eines Aufschlags, das Verbot illegaler Kinderarbeit und menschenunwürdiger Arbeitsbedingungen sowie eine nachhaltige und umweltschonende Wirtschaftsweise.

Außerdem müssten die lizenzierten Firmen alle wichtigen Einkaufs- und Verkaufsdaten offen legen. Die „Fairglobe“- Produktlinie soll abhängig von der Absatzentwicklung ausgebaut werden. Lidl arbeitet beim Verkauf mit dem Vertragspartner „Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der Dritten Welt“ TransFair zusammen.

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