Neue Pläne
Thomas Cook stoppt Reisebüro-Verkauf

Der Tourismuskonzern Thomas Cook hat den geplanten Verkauf seiner defizitären deutschen Reisebüros vorerst gestoppt.

dpa-afx OBERURSEL. "Die Gespräche mit der Raiffeisen-Volksbank Altötting liegen auf Eis, wir prüfen nach den Änderungen in unserer Konzernstruktur durch den Gesellschafterwechsel zunächst alle Optionen", sagte ein Sprecher am Montag in Oberursel bei Frankfurt. Der Warenhauskonzern Karstadt-Quelle hatte Anfang Februar den 50- Prozent-Anteil der Lufthansa an Thomas Cook übernommen und ist seither alleiniger Eigentümer.

Bislang war geplant, die gut 140 Thomas-Cook-Reisebüros in ein Gemeinschaftsunternehmen mit der auch im Reisemarkt tätigen Raiffeisen-Volksbank Altötting einzubringen. Durch dieses Joint Venture sollten die 500 Arbeitsplätze in den Reisebüros langfristig gesichert werden. Die Bank mit Sitz in Altötting bei München und Thomas Cook betreiben bereits ein Gemeinschaftsunternehmen mit mehr als 600 Reisebüros, an dem beide Partner je zur Hälfte beteiligt sind.

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