Neue Verbindungen
MeinFernbus erweitert Streckennetz

Zwei neue Verbindungen ab Berlin bietet das Busunternehmen ab Mitte Februar an. Im März sollen dann noch weitere Linien dazukommen. Ziel sei es, Deutschlands „bekanntester und beliebtester Fernbusanbieter zu werden“.
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FrankfurtDer Fernbusanbieter MeinFernbus erweitert sein Streckennetz in den kommenden Wochen um eine Reihe von Verbindungen. Ab Mitte Februar kämen zwei neue Linien zwischen Berlin und Leipzig sowie Berlin und Frankfurt am Main hinzu, teilte das Unternehmen am Montag in Berlin mit. Bislang bedient MeinFernbus acht Strecken.

Ab März sind weitere Linien geplant. Dabei werde dann auch Hamburg in das Streckennetz aufgenommen, teilte das Unternehmen mit. Vor Ostern schließlich seien weitere neue Ziele ab Berlin geplant. MeinFernbus-Geschäftsführer Torben Greve bekräftigte sein Ziel, mit dem Unternehmen weiter deutlich wachsen zu wollen. Das Unternehmen werde "ab Frühjahr 2013 seine Expansionsstrategie ausweiten", erklärte Greve. Ziel sei es, Deutschlands "bekanntester und beliebtester Fernbusanbieter zu werden".

Reisen auf den neuen Verbindungen zwischen Berlin, Leipzig und Frankfurt könnten ab sofort gebucht werden, teilte MeinFernbus mit. Die Linien nähmen am 14. Februar den Betrieb auf. Die Strecke Berlin-Leipzig werde fünf Mal pro Tag bedient, Tickets seien ab acht Euro zu haben. Fahrten dauerten rund zweieinviertel Stunden. Die Verbindung Berlin-Frankfurt werde zwei bis vier Mal bedient, Tickets kosteten ab 22 Euro. Die Fahrten dauerten siebeneinhalb Stunden.

Seit dem 1. Januar dürfen Busunternehmen im ganzen Land Fernverbindungen anbieten. Zu dem Zeitpunkt fiel ein Gesetz, dass die Bahn seit fast 80 Jahren auf Langstrecken vor Konkurrenz durch Busse schützte. Bisher waren Fernbus-Verbindungen nur auf wenigen Strecken möglich.

Auf dem Markt sind bereits eine Reihe von Anbietern aktiv, andere wollen dieses oder kommendes Jahr aktiv werden. Kürzlich gaben ADAC und Deutsche Post bekannt, sie prüften einen gemeinsamen Einstieg in den Markt ab 2014. Im Januar ging der internationale Fernbus-Anbieter Deutsche Touring mit einer Reihe von innerdeutsche Verbindungen an den Start.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Ich sehe das genau so wie pro-D. Alternativen zu den Monopolisten tut not, das kommt den Verbrauchern zugute. Leider bevorzugen die meisten Deutschen jedoch die Vollversorgung durch den Staat und sind dafür auch bereit, sich unverschämt abkassieren zu lassen, in Form von Abgaben, Gebühren, Steuern, Zwangsbeiträgen etc.
    es nützt aber alles nichts, man muss schon für sich selbst Verantwortung übernehmen. Sonst wird man vom Staat in die geregelte Armut überführt. - Hauptsache alle schön gleichmäßig und sozial "gerecht" -

  • Na endlich, wird ja auch mal Zeit, dass eine Alternative zu den staatlichen Verkehrsmitteln kommt.

    Man sieht es ja an ARD / ZDF, dass es nur besser werden kann, wenn man auf den Staat verzichtet. Egal, ob nun Brüssel, oder Berlin, je weiter wir vom Staatr wegkommen, um so besser läuft es.

    Der Service in diesen Fernbussen soll übrigens mega gut sein.

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