Premium Neuer Eurowings-Chef Dirks Ende der Inzucht

Mit der überraschenden Berufung des Telefónica-Managers Thorsten Dirks an die Spitze der lahmenden Billigflugtochter beschreitet die Lufthansa neue Wege. Das ist mutig und gut. Ein Kommentar.
Der Vorstandsvorsitzende der Telefonica Deutschland Holding Thorsten Dirks soll ab Mai 2017 den Lufthansa-Billigflieger Eurowings weiter aufbauen. Quelle: dpa
Neustart

Der Vorstandsvorsitzende der Telefonica Deutschland Holding Thorsten Dirks soll ab Mai 2017 den Lufthansa-Billigflieger Eurowings weiter aufbauen.

(Foto: dpa)

Zumindest ein Faible für Luftfahrt bringt der Neue mit. Einem ehemaligen Piloten der Luftwaffe darf man das getrost unterstellen. Ansonsten aber ist Thorsten Dirks, ab Mai kommenden Jahres im Vorstand der Lufthansa für die Billigtochter Eurowings zuständig, ein Branchenfremder. Lufthansa bricht mit der Personalentscheidung mit der eigenen so stark gepflegten Tradition. Bisher wurde Führungsnachwuchs vor allem aus den eigenen Reihen rekrutiert. Nur vereinzelt erhielten externe Kräfte höhere Weihen. Personalvorständin Bettina Volkens etwa, die von der Deutschen Bahn kam. Fast alle taten sich zunächst schwer damit, in der Lufthansa-Welt klarzukommen. „Lufthansa ist eben doch irgendwie anders“, heißt es immer wieder.

 
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