Neues Wachstum
L’Oréal vedaut Schlecker-Insolvenz

Bereits im zweiten Halbjahr will der Kosmetik-Multi die Delle, die die Schlecker-Insolvenz im Markt verursacht hat, überwunden haben.
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Der Kosmetik-Multi L’Oréal setzt in Deutschland zu neuem Wachstum an. Bereits im zweiten Halbjahr soll die Delle, die die Schlecker-Insolvenz im Markt verursacht hat, überwunden sein. Das sagte der Chef der weltweiten Konsumenten-Sparte, Jean-Jacques Lebel, dem Handelsblatt.

„In Deutschland gewinnen wir derzeit deutlich Marktanteile. Bald wird sich das auch in Umsatzwachstum niederschlagen“, sagt der Spitzen-Manager des weltgrößten Kosmetik-Konzerns.

L’Oréal sieht sich durch Schlecker im ersten Halbjahr gebremst. Recht hohe Lagerbestände müssten jetzt zunächst abgebaut werden, bevor sich der steigende Marktanteil auf die Bestellungen auswirke, sagte Lebel.

„Ab dem zweiten Halbjahr wollen wir erstes Wachstum sehen und dann definitiv in der ersten Jahreshälfte 2013“, sagte er dem Handelsblatt. 2011 war L’Oréal in Deutschland um 2,3 Prozent gewachsen.

Für Wachstum in Europa erwägt L’Oréal auch Zukäufe. „Wenn es gute strategische Gelegenheiten gibt, in Europa zuzukaufen, werden wir uns das ernsthaft anschauen. Dabei kann es um neue Kategorien oder Marktanteile gehen“, so Lebel.

Schlüssel zu Wachstum auf den gesättigten Märkten seien Innovationen, sagte Lebel: „Es ist daher wichtig, in Europa ein hohes Niveau an Investitionen zu beizubehalten. Wir arbeiten weiter daran, Marktanteile auszubauen.“

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