Nicht nur auf dem Oktoberfest
Das Geschäft mit der Heimat boomt

PremiumDie Deutschen besinnen sich wieder auf ihre Wurzeln. Ob mit regionalen Produkten, Provinzkrimis oder der „Oidn Wiesn“ auf dem Münchner Oktoberfest – die Wirtschaft weiß das auszunutzen. Auf den Spuren eines Trends.

Stolz schaut Josef Schmid über den 3,5 Hektar großen Platz. Hier, auf dem Südteil der „Wiesn“, stehen Lastwagen, Container und Zelte. Es ist das Münchener Oktoberfest, aber ganz anders, ganz alt. Im Museumszelt zum Beispiel werden hölzerne Wohnwagen präsentiert, einst lebten darin Schausteller; die Schiffsschaukel stammt aus der Mitte der 1920er-Jahre.

Wenige Meter davon entfernt steht das Herzkasperl-Festzelt mit zwei rot angestrichenen Doppeltüren. Links und rechts davon ist ein Kasperl aufgemalt, mit gelber Hose, roter Jacke und weißer, gezackter Halskrause. Der eine reicht einen Tonkrug, der andere zieht seinen Spitzhut vor den Besuchern, die den Tölzer Knabenchor hören und „Der...

 
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