Noch keine Lösung im Tarifstreit
Kein Ende der Krise bei Condor

Der angeschlagene Touristikkonzern Thomas Cook kommt bei den Tarifverhandlungen zur Sanierung der verlustreichen Fluggesellschaft Condor nicht voran.

HB FRANKFURT. Offensichtlich muss Thomas Cook bei der Sanierung von Condor Abstriche machen. Das vom Vorstand ausgegebene Ziel, mit den Gewerkschaften 45 Prozent geringere Personalkosten auszuhandeln, sei nach dem bisherigen Stand der Tarifverhandlungen nicht zu erreichen, hieß es am Wochenende aus den Kreisen.

Der am Wochenende erhoffte Durchbruch im Tarifstreit sei nicht gelungen, nachdem Spitzengespräche in den Tagen zuvor keine entscheidende Annäherung gebracht hätten. Die Zukunft von Condor sei völlig offen. Aus Cook-Kreisen erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters, die wirtschaftliche Situation bei Condor sei weiter angespannt.

Die für das Kabinenpersonal verhandelnden Gewerkschaften Verdi und Unabhängige Flugbegleiter-Organisation (UFO) sowie die Vereinigung Cockpit (VC) für die Piloten hätten zwar aus ihrer Sicht bereits weit reichende Zugeständnisse bei Arbeitszeit, Gehalt und Zulagen gemacht. Unter dem Strich ergäben diese Vorschläge aber nicht das gesetzte Sparziel, verlautete aus Verhandlungskreisen. Das Sparvolumen läge bei Verdi und VC im Bereich von 30 Prozent, bei UFO leicht darüber. Die Gewerkschaften hätten in den jeweils getrennt geführten Gesprächen erklärt, dass für sie die Schmerzgrenze erreicht sei.

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