NYSE-Chef
Zunächst keine „Mega-Fusion“

Nach den geplatzten Fusionsplänen mit der Deutschen Börse plant der Chef der New York Stock Exchange erstmal kleiner. In absehbarer Zeit gäbe es keine „Mega-Fusion“, sagte er.
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OrlandoNach der geplatzten Fusion mit der Deutschen Börse will der Chef der New Yorker Nyse zunächst kleinere Brötchen backen. „Ich rechne nicht damit, dass wir oder jemand anderes in der Branche in absehbarer Zeit eine Mega-Fusion plant“, sagte Nyse-Chef Duncan Niederauer am Freitag auf einer Konferenz in Orlando.

Er denke, dass sich jetzt jeder erst mal eine Pause nehmen und die Landschaft neu bewerten werde. Zugleich machte Niederauer im Nachhinein noch mal Werbung für die gescheiterte Fusion der Amerikaner mit den Deutschen: „Es machte eine Menge Sinn.“ Niederauer stellte einen Strategiewechsel in Aussicht und nannte das Vorgehen der Chicago Mercantile Exchange (CME) wirklich interessant. Die CME hatte jüngst angekündigt, ihre Dividende deutlich zu erhöhen. Weitere Zukäufe schloss der Nyse-Chef nicht aus. Im Technologiebereich erwarte er, dass die Nyse weiter einkaufe.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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