Optiker
Bei Fielmann bröckelt der Gewinn

Die Optikerkette Fielmann erwirtschaftet weniger Gewinn. Vor allem Werbeausgaben belasten das Unternehmen. Dabei kann Fielmann aber nicht nur mit schlechten Nachrichten aufwarten.

HB HAMBURG. Die Optikerkette Fielmann hat im zweiten Quartal wie erwartet weniger Gewinn erwirtschaftet als im Vorjahr. Wegen höherer Werbeausgaben sank der Überschuss von April bis Juni von 29,2 auf 27,7 Mio. Euro, wie Fielmann am Donnerstag in Hamburg mitteilte. Der Konzern rührt derzeit kräftig die Werbetrommel, um sich gegen die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu stemmen.

Fielmann hatte bereits bei der Hauptversammlung im Juli erste Daten zum Quartal vorgelegt. Der Gewinn vor Steuern verringerte sich von 41,5 auf 39,2 Mio. Euro. Der Umsatz legte von 232,9 auf 238,2 Mio. Euro zu. Insgesamt verkaufte Fielmann im Quartal 1,6 Mio. Brillen und damit mehr als im Vorjahr. Einen Ausblick blieb das im Mdax notierte Unternehmen weiterhin schuldig. "Wir sind zuversichtlich, unsere Marktposition auszubauen", hieß es lediglich. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kauften Verbraucher bei Unternehmen, die ihnen einen günstigen Preis garantierten.

Fielmann verkauft seine Brillen im Schnitt billiger als die Konkurrenz. Auch Kontaktlinsen und Hörgeräte gehören zum Sortiment. Ende Juni betrieb der Konzern 631 Geschäfte. In diesem Jahr sollen 25 weitere Filialen eröffnet werden.

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