Optikerkette
Fielmann kann Marktposition ausbauen

Die Optikerkette Fielmann hat im dritten Quartal weitere Marktanteile hinzugewonnen - und das, obwohl der Sommer durchwachsen war und das Unternehmen die Werbeausgaben zurückgefahren hat.
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HB HAMBURG. Nach einem durchwachsenen Sommer ist der Brillenverkauf bei Fielmann wieder in Fahrt gekommen. Deutschlands größte Optikerkette verkaufte von Juli bis September 1,7 Millionen Sehhilfen. Das waren rund 100.000 mehr als im zweiten Quartal, als Sonnenbrillen wegen des schlechten Wetters zu Ladenhüter wurden. Inzwischen sind wieder mehr normale Brillen mit geschliffenen Gläsern gefragt. Der Konzernumsatz kletterte entsprechend um fünf Prozent auf 260 Millionen Euro.

Zugleich steigt der Anteil an aufwendigen und somit teureren Gleitsichtbrillen weiter, was dem Konzern eine höhere Rendite beschert. Der Vorsteuergewinn schwoll um zehn Prozent auf knapp 51 Millionen Euro an. Unter dem Strich verdiente Fielmann 36,6 Millionen Euro, fast 13 Prozent mehr als vor einem Jahr und mehr als von Analysten erwartet. Anfang vergangenen Jahres hatten hohe Werbeausgaben den Gewinn gedrückt.

Seither fuhr Fielmann das Werbebudget schrittweise zurück, profitiert bei den Marktanteilen aber weiter von seinem hohen Bekanntheitsgrad. Dadurch dürfte sich Branchenexperten zufolge auch der Vorsprung zum Rivalen Apollo Optik größer vergrößert haben.

Fielmann eröffnete binnen Jahresfrist bis Ende September zwölf neue Filialen und kommt nun auf 652. In den vergangenen drei Jahren hat der Konzern mit mehr als 13.800 Beschäftigten 63 neue Läden eröffnet und will die Expansion auch künftig vorantreiben. Unternehmenschef Günter Fielmann bekräftigte die Geschäftsziele. Demnach sollen Absatz, Umsatz und Gewinn im Gesamtjahr über den Vorjahreswerten liegen.

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