Paketdienste
Hermes und DPD arbeiten zusammen

Die Logistik-Branche bekommt die Wirtschaftskrise voll zu spüren. Nun reagieren die Paketdienste Hermes und DPD: Sie wollen ihre Zusammenarbeit ausbauen und künftig Lastwagen sowie Logistikstandorte gemeinsam nutzen.

HB HAMBURG. "Eine Fusion ist aber nicht geplant", sagte ein Hermes-Sprecher. Ziel der engeren Kooperation, über die die Firmen verhandeln, sei es, die Kosten zu senken. "Stellenstreichungen wird es aber nicht geben", sagte der Hermes-Sprecher. Erste Ergebnisse sollen Mitte 2009 vorliegen.

Mit einer Zusammenarbeit könnten Hermes und DPD den Druck auf den zur Deutschen Post gehörenden Marktführer DHL erhöhen. Dabei haben sie starke Partner im Boot. DPD gehört zu GeoPost, die zuletzt gut drei Mrd. Euro umsetzte und eine Tochter des französischen Monopolisten La Poste ist. Die zum Versandkonzern Otto gehörende Hermes, die selbst auf einen Milliardenumsatz kommt, besitzt eine 29-prozentige Beteiligung an der deutschen Tochter der niederländischen TNT, TNT Post. Für DPD sind mehr als 22 000 Mitarbeiter tätig, für Hermes rund 13 000. Vom Marktführer sind sie dennoch weit entfernt.

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