Pläne im Nahen Osten
Easyjet-Gründer strebt noch mehr Firmen an

Easyjet-Gründer Stelios Haji-Ioannou will sein Firmenimperium, zu dem neben der Billig-Airline mittlerweile 14 Unternehmen zählen, weiter ausbauen. In den kommenden Jahren sollen es nach seinen Vorstellungen 20 bis 25 Firmen sein.

HB HAMBURG. "Etwa ein Drittel davon wird gut laufen, ein Drittel wird okay sein, das letzte Drittel wird mich als Feuerwehrmann brauchen“, sagte er in einem Gespräch mit dem Nachrichten-Magazin „Der Spiegel“.

Auf die Frage, ob er seine Firmenpolitik mit den Easyjet-Gewinnen finanziere, sagte Haji-Ioannou: „Das wäre sicher nur die halbe Wahrheit. Denn die Zukunft der Easy-Gruppe gehört dem Franchise- Prinzip.“ So sei allein mit einem Investor in Dubai geplant, 38 neue Easy-Hotels im Mittleren Osten zu etablieren.

Er selbst wolle künftig nur noch „die Marke führen und beschützen“, sagte der 39-jährige Unternehmer dem „Spiegel“ und räumte ein, dass die Firmengruppe in der Vergangenheit zu schnell gewachsen sei: „Die Probleme dort sind aber inzwischen beherrschbar.

Und ich habe noch nie eine Firma dichtmachen müssen.“ Aber Geschäfte seien eben „immer auch eine Sache von „Trial and Error“ (Versuch und Irrtum).“ An ein Ende der Geiz-ist-geil-Ära glaubt er indes nicht: „Ich denke eher, dass das Geschäft gerade erst losgeht.“ Deutschland sei dafür ein „prima Beispiel, dass die Niedrigpreisrevolution gerade erst begonnen hat“.

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