Post spart Millionen
Briefträger arbeiten freiwillig länger

Im Rahmen eines Beschäftigungspaktes haben sich tausende von Zustellern der Post zu längeren Arbeitszeiten bereit erklärt.

HB MÜNCHEN. Tausende Brief- und Paketzusteller der Deutschen Post arbeiten freiwillig länger. Wie das Nachrichtenmagazin „Focus“ unter Berufung auf die Konzernzentrale in Bonn berichtet, haben bisher 15 Prozent der 90 000 Zusteller von dem Angebot Gebrauch gemacht und ihre Wochenarbeitszeit um durchschnittlich zwei Stunden verlängert.

Die bezahlte Mehrarbeit ist Teil des Beschäftigungspaktes, den Manager und Betriebsräte 2003 schlossen und der betriebsbedingte Kündigungen bis 2008 ausschließt. Die Maßnahme senkt die Personalkosten nach vorläufiger Schätzung der Post in mindestens einstelliger Millionenhöhe, da Überstundenzuschläge wegfallen und geplante Neueinstellungen überflüssig werden. Vorstandschef Klaus Zumwinkel hoffe, dass bis Jahresende jeder vierte Zusteller mitmacht, schreibt der „Focus“.

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