Postdienstleister
TNT steht mit weniger Päckchen da

Der Brief- und Paketdienstleister TNT hat zurzeit nur wenig Freude am eigenen Geschäft. Die Krise drückt. Dementsprechend steht der Post-Rivale mit einem deutlichen Gewinneinbruch da. Für Entsetzen sorgt dies bei Analysten allerdings nicht.

HB AMSTERDAM. Der niederländische Post-Konkurrent TNT hat wegen der nachlassenden Nachfrage in der Wirtschaftskrise einen Gewinneinbruch erlitten. Der operative Gewinn ging im Auftaktquartal um 44 Prozent auf 163 Mio. Euro zurück, wie der nach der Deutschen Post zweitgrößte Post - und Expresslieferservice Europas am Montag mitteilte. Damit übertraf TNT aber die Erwartungen der Analysten, die im Schnitt nur mit 153 Mio. Euro gerechnet hatten. Beim Umsatz verfehlte TNT dagegen mit einem Rückgang von zehn Prozent auf 2,44 Mrd. Euro die Markterwartungen von 2,5 Mrd. Euro.

Für den weiteren Jahresverlauf zeigte sich TNT-Chef Peter Bakker weiter zurückhaltend: Die Marktbedingungen würden wie im ersten Quartal bleiben. Ein erfreuliches Zeichen sei aber die jüngste Stabilisierung im Express-Geschäft. Brief- und Paketdienstleister wie TNT, die Deutsche Post oder ihre US-Konkurrenten FedEx und UPS bekommen konjunkturelle Veränderungen oft unmittelbar zu spüren: Springt die Wirtschaft an, schnellen ihre Umsätze in die Höhe. Eine Rezession schlägt ebenfalls umgehend auf ihre Bilanzen durch.

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