Praktiker und Max Bahr
Betriebsrat befürchtet Abbau von 4000 Stellen

Folgt nach den Insolvenzanträgen von Praktiker und Max Bahr nun der große Stellenabbau? Der Gesamtbetriebsratschef befürchtet eine Streichung von 4000 Arbeitsplätzen und fordert eine schnelle Weiterführung der Märkte.
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BerlinNach den Insolvenzanträgen der Baumarktkette Praktiker und der Tochterfirma Max Bahr stellen sich die Arbeitnehmervertreter auf einen massiven Stellenabbau ein. "Wir befürchten, dass bis zu 4000 Mitarbeiter betroffen sind", sagte Max-Bahr-Gesamtbetriebsratschef Ulrich Kruse der "Bild"-Zeitung (Samstagausgabe).

Der Gesamtkonzern zählt rund 20.000 Beschäftigte. Die 132 Max-Bahr-Märkte mit 6800 Mitarbeitern waren der Hoffnungsträger, um den herum der Konzern saniert werden sollte. Doch nun ist auch die Hamburger Tochter überschuldet und zahlungsunfähig.

Kruse, der zugleich stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender von Praktiker ist, sagte, die Max-Bahr-Mitarbeiter seien sauer auf das Management von Praktiker. "Schließlich hieß es noch vor 14 Tagen, Max Bahr bleibe bei der Insolvenz außen vor." Kruse verlangte eine schnelle Weiterführung der Max-Bahr-Märkte und "möglichst vieler Praktiker-Märkte" unter dem Dach von Max Bahr.

Die Hamburger Tochter hatte sich nie auf Praktikers verhängnisvolle Billigstrategie ("20 Prozent auf alles - außer Tiernahrung") eingelassen, 2012 aber dennoch rote Zahlen geschrieben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Praktiker und Max Bahr: Betriebsrat befürchtet Abbau von 4000 Stellen"

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  • " Ich hoffe so sehr, dass jeder mal das bekommt, was er verdient! "
    knuddelbaer-anja

    DAS GEHT NUR LEBEND DUCHLEBEN . der Tod ist nur FRIEDE .

    http://media1.abendzeitung-muenchen.de/media.media.62d0dd3b-ecdf-4f38-a42b-0cc50c229a6b.normalized.jpeg


    http://www.berliner-zeitung.de/image/view/2013/6/19/23762926,20721378,highRes,maxh,480,maxw,480,MDA05_GERMANY-_0.jpg

    http://2.bp.blogspot.com/-O2nK5QLsD_o/UekdnJOKmEI/AAAAAAAAWAQ/lL681nnRPok/s200/800px-Steffen_Seibert4.jpg

  • Ich weiß nicht, wa ich tun würde, wenn mir der liebe Herr Werner, der das hier alles mit seiner Rabatt-Taktik verschuldet hat, über den weg läuft.Wie kann man auch einen Metzger in den Vorstand eines Baumarktes holen? Wär er mal bei seinen Schnitzeln, Koteletts und seinem Hackfleisch geblieben. Jetzt hat er Hackfleisch aus dem ganzen Unternehmen gemacht. Und die Mitarbeiter hat er auch vor der Insolvenz schön mit dem Schnitzelklopfer bearbeitet. Den Hintern haben wir uns aufgerissen und wurden fertig gemacht, wenn auch nur ein Stäubchen auf der Ware zu finden war. Sorry, das, was da seit Jahren bei Praktiker abgegangen ist, das ist einfach nur menschenverachtend gewesen. Schade, dass sich die hohen Herren immer so gut Abgefunden haben, sogar, als schon nichts mehr da war. Es tut mir so leid für Leute wie Burgmann01, ich kenne etliche, denen es genau so geht. Uns wird am 1. nicht mal mehr ein Gehalt bezahlt, weil das im Insolvenzverfahren so üblich ist. Ich hoffe so sehr, dass jeder mal das bekommt, was er verdient!

  • GIBT DOCH GENUG ARBEITSPLÄTZE , wenn sich BILLIGER VERKAUFEN ALS VORGÄNGER und von REGIERUNG SO GEWOLLT .
    . . . . . .

    50 % VOLK ? , ÄRMER MACHEN UM WELTWIRTSCHAFT DAS GENICK ZU BRECHEN . . . .
    ACH ZIONS . . .

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